Der zweite Brief… Hmmmmm… Ich arbeitete zwar häufig daran und letztendlich beendete ich ihn auch, aber sollte ich ihn wirklich abschicken? Sollte ich wieder enttäuscht werden, weil ich keine Reaktion darauf bekam? Ich weiß ja nicht… Irgendwie verletzte es mich schon sehr, keine Antwort zu bekommen. Aber was erwartete ich? Dieser Mann bekam Millionen solcher Briefe, und selbstverständlich hatte er nie die Zeit dazu, alle zu lesen. Aber, Mann! Ich gab mir so verdammt viel Mühe damit! Ich ließ ihn zum Manuskript binden! Ich saß wochenlang an der perfekten Handschrift und am Layout! Verdammt noch mal!! Und dann den passenden Inhalt kreieren… Puhhh… Ich musste mich echt oft beherrschen, keine Dummheiten zu machen, nur um seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Es gab viele dumme Wege, die ich hätte einschlagen können, aber die zu bösen Konsequenzen führen würden. Aber verdammt noch mal!

Alles, was ich ihm gegenüber spürte, war anders als alles, was ich bisher erlebt hatte. Es gab eine Zeit, da verlor ich den Glauben an die Männer. Den Glauben daran, dass Männer durchaus gefühlvoll mit ihrer Perle umgehen, ihr kleine Aufmerksamkeiten schenken, als Zeichen der Liebe. Es sind wirklich die kleinen Dinge, die es einen spüren lassen! Sei es ein kleiner Zettel an der Türklinke, ein fertiger Kaffee nach dem Aufstehen, mit dem Lieblingsfilm oder der Lieblingssüßigkeit überraschen, eine herzerwärmende Umarmung, oder auch einfach nur zwischendurch sagen, warum man den anderen liebt. Manchmal sind es genau solche Dinge, die einen glücklich machen.
Doch bisher konnte ich nicht häufig solche Erfahrungen machen. Ja, Ean war anfangs wirklich toll zu mir. Während der Schwangerschaft betüddelte er mich ständig, doch es lag eher weniger an mir, sondern mehr am ungeborenen Kind. Er war unglaublich glücklich darüber, dass es ein Junge wurde, weil er ein klein wenig altmodisch war. „Mein Erbe“ nannte er ihn. Ich hatte damals zumindest das Gefühl, dass es am Kind und nicht an mir lag, weil diese Aufmerksamkeiten nach der Schwangerschaft abgeschafft immer weniger wurden. Keine Ahnung, ob er es genauso sah, aber ich bemühte mich sehr viel um ihn eine Freude zu bereiten. Ich sorgte für einen sauberen Haushalt, damit alles erledigt war, wenn er von der Arbeit nach Hause kam, ich schrieb ihm kleine Zettelchen, ich legte ihm Wäsche zum Duschen raus, ich sendete ihm liebevolle Nachrichten, ich hatte sogar Sex mit ihm in seiner Mittagspause. Und genau der Punkt war für mich eine große Sache, da mir Sex ja nicht wirklich gefiel. Aber ich tat es für ihn! Nach unserer offiziellen Trennung sprach ich es zum ersten Mal an, woran es lag, dass seine Gesten nach der Schwangerschaft ein Ende fanden. Ich fühlte mich oft als selbstverständlich angesehen. Es war selbstverständlich, dass ich kochte, die Bude sauber hielt und mich um Kind und Hund kümmerte, da er ja schließlich Vollzeit arbeitete und ich nur Teilzeit.
Selbstverständlichkeit ist in vielen Beziehungen ein großes Thema. Doch was die wenigsten begreifen, es ist niemals selbstverständlich, dass Dinge von einer Person getan werden! Niemals! Nur weil jemand bloß Teilzeit arbeitete, war es nicht selbstverständlich, dass er den Haushalt übernahm! Nur weil in der Regel die Mutter nach der Geburt die Elternzeit übernahm, war es nicht selbstverständlich, dass sie sich alleine ums Kind kümmerte! Immer wenn ich solche Dinge von anderen höre oder lese, platzt mir die Hutschnur. Während der Beziehung mit Basti sah er ebenfalls alle meine Taten als Selbstverständlichkeit an. Auch den Sex. „Selbstverständlich hat man regelmäßig Sex oder befriedigt den Partner, wenn er Bock hat.“ Nein! Es darf und sollte niemals als selbstverständlich angesehen werden! Und vor allem nicht erzwungen! Ja, Sex in einer Beziehung ist normal und wichtig, aber nicht selbstverständlich!

Eine Beziehung oder Ehe zu führen, bedeutet täglich um seinen Liebsten zu kämpfen! Kleine Gesten oder auch Dates sollten niemals aufhören. Denn dann erlischt das Feuer der Liebe schneller, als man gucken kann. Man kann miteinander, nebeneinander oder füreinander leben. Den Unterschied sollte man immer erkennen.
Für Ean hatte ich immer wieder, auch heute noch, kleine Aufmerksamkeiten, wo ich wusste, dass er sich darüber freute. Selbst wenn wir kein Paar mehr waren, auch als Freunde sollte man so etwas tun. Auch er gibt mir zwischendurch noch kleine Aufmerksamkeiten, und ich weiß sie meistens zu schätzen. Ja, nur meistens. Manchmal habe ich eben Tage, wo ich mich über alles und jeden aufrege und die kleinen Dinge eben nicht wahrnehme. Doch wenn ich sie wahrnahm, war ich sehr dankbar dafür. Nehmen wir als Beispiel mal die ersten zwei Wochen, als ich im neuen Job anfing. Ich war völlig überfordert mit dieser großen Veränderung, sodass der Haushalt liegen blieb. Auch wenn es viele nicht nachvollziehen können, wieder zu arbeiten war ein großer Schritt für mich, und ich musste mich erst mal in diese Umstellung einarbeiten.

Ean half mir sehr viel im Haushalt. Abends, wenn ich nach Hause kam, war alles sauber und aufgeräumt, sodass ich nur noch Abendbrot essen und das Kind ins Bett bringen musste, anstatt noch ein letztes Mal Spielzeug und Dreck zu beseitigen.

Ich war so unendlich dankbar dafür, dass ich glaubte, ich verliebte mich erneut in ihn. Kein Scheiß! Ich war von seiner Mithilfe so begeistert, dass sich mein Herz erwärmte! Doch eine Weile später wusste ich, dass es keine Liebe war, sondern nur Dankbarkeit.

Von meinem besten Freund Coby höre ich immer wieder, wie schade es für das Kind ist, dass wir kein Paar mehr waren. Aber wir haben unsere Gründe dafür, und manchmal soll es eben nicht sein. Ja, es ist wirklich schade. Eigentlich wollte ich nur ein Kind mit dem Mann, den ich auch heiraten würde. Aber es kam eben anders. Vergesst nicht zu verhüten!!!!
Dennoch war es einfach besser, kein Paar zu sein, sehe ich zumindest so. Ja, wir wohnten noch zusammen, aber das hatte viele positive Aspekte. So sparten wir uns das Geld für zwei Mieten, wir sparten Zeit und Stress wegen der Betreuung vom Kind und Hund, und man konnte sich besser in allem unterstützen. Der einzige Nachteil daran war einzig und allein, dass man ein Pärchen spielte, aber gar kein Paar war. Wir aßen zusammen, wir machten Familienausflüge, wir sahen uns weiterhin nackt unter der Dusche, wir pupsten voreinander und so weiter. Wir taten alles weiterhin wie ein Paar, nur eben ohne sexuelle Dinge. Hat halt Vorteile und Nachteile, je nachdem, wie man es betrachtet. Das Wichtigste war bloß, dass das Kind niemals darunter litt! Das war zwar leichter gesagt, als getan, aber wir bemühten uns stets.

Wenn Ean und ich stritten, ging es um die üblichen Lappalien: Geld, Kind, Hund, Job. Besonders das Thema Geld spielte immer eine große Rolle.

Als ich damals zu ihm zog, zahlten wir nicht besonders viel Miete. Es war nur eine kleine Wohnung, aber mit vielen Schäden. Als die Nebenkostenabrechnung kam, stritten wir zum ersten Mal heftig. Natürlich zahlt man mehr Geld, wenn nun eine weitere Person im Haushalt lebt. Und als das Kind dazu kam, musste man auch deutlich mehr heizen! Ean und ich mochten es eigentlich immer schön frisch in der Wohnung, doch als das Baby kam, musste man eine gewisse Temperatur halten. Ganz normal!

Als wir in eine größere Wohnung zogen, zahlten wir das Doppelte an Miete wie vorher. Klar, sie war auch deutlich größer und in einer anderen Stadt, die etwas zentraler lag. Dennoch war sie eigentlich günstig im Vergleich. Wir zahlten dreihundert Euro an Nebenkosten. Strom ging extra, ich glaube, das waren hundert Euro. Tja, als von dort die Nachzahlung kam, hätten wir uns erhängen können. Zweitausend Euro hatten wir zu zahlen! Zwei-tausend! Alter! Wie zur Hölle konnte das passieren? Ein erneuter, extrem heftiger Streit brach aus. Ean schob die ganze Schuld mir zu. Ich war ja schließlich deutlich mehr zu Hause als er, somit verbrauchte ich also auch mehr als er. Welch eine Aussage… Natürlich verbrauchte ich mehr, aber so viel, dass wir zweitausend Euro nachzahlen mussten? Im Leben nicht! Das konnte nicht stimmen, Sorry! Die Abrechnung verstand auch kein Mensch.

Am Ende konnten wir mehr als froh sein, dass ich noch monatlich ein paar Euros vom Amt bekam. Somit übernahm das Amt jeden Cent der Abrechnung. Dafür bin ich dankbar, dass wir in Deutschland wohnen! Wir erhöhten die Nebenkosten um weitere zweihundert Euro und hofften darauf, dass so etwas nicht noch einmal geschah. Diese zweihundert Euro brachen uns die ersten Monate das Genick. Wir hatten meistens eh nur gerade genug Geld, um irgendwie über die Runden zu kommen.
Zwei Jahre wohnten wir in dieser Wohnung und fanden dann etwas Neues. Doch darauf komme ich erst später, denn da sind wir schon in 2023.

Manchmal überlegte ich, ob ich verflucht war. In meinem kurzen Leben zog ich schon wahnsinnig oft um. Bis zu meinem sechzehnten Lebensjahr wohnte ich bei meinen Eltern. Danach hielt ich mich nie länger als zwei Jahre an einem Ort auf. Nach meinen Eltern wohnte ich bei Aria und Noah. Nach diesen zwei Engeln zog ich in meine erste WG. Danach zog ich für kurze Zeit zurück zu meinen Eltern und lernte Basti kennen und zog zu ihm. Nach der ersten Trennung von ihm zog ich zu einem Arbeitskollegen und dann zu meiner damaligen besten Freundin. Und dann wieder zu Basti. Und dann erneut zu meinen Eltern. Kurz darauf zu Ean. Und mit Ean dann zwei weitere Umzüge. Also im Schnitt wohnte ich nie länger als zwei Jahre irgendwo.
Wenn ich das so aufschreibe, klingt das ganz schön traurig. Versteht ihr es, wenn ich sage, ich möchte endlich mal irgendwo Fuß fassen und ankommen möchte? Auch in unserem Hüttchen in 2023 habe ich das Gefühl, dass wir nicht lange dort bleiben. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mir noch mindestens drei Umzüge bevorstehen. Ich fühle mich bisher einfach nirgendwo richtig zuhause. Das Gefühl, dass ich an genau diesem Ort alt werden kann und will.

Gut, zwei Umzüge sind von meiner Seite aus noch geplant. Einer davon, um getrennte Wohnungen zu haben mit Ean. Endlich mein eigenes kleines Reich! Wie schön wäre das bitte? Vier Wände, die ich ganz alleine nach meinen Wünschen gestalten kann! Rosa und plüschig? Kein Problem!
Aber will ich das wirklich? Da ich bisher noch nie alleine wohnte, hatte ich eigentlich absolut keinen Plan davon, was man alles zu beachten hatte. Wie meldete man Strom bei einem Anbieter an? Hatte man nur bestimmte zur Auswahl von Anbietern an diesem Ort? Wie lief das mit der GEZ ab? Das einzige, was ich ganz klar wusste: Beim Einwohnermeldeamt ummelden und allen Vertragspartnern wie Bank, Abos, etc. die neue Adresse einreichen. In dieser Sache musste ich definitiv noch viel lernen.
Mein zweiter geplanter Umzug soll ins Ausland gehen. Mal ehrlich, ich halte es hier nicht mehr aus. Zu viele schlechte Erinnerungen liegen hier, und ich möchte mehr von der Welt sehen und erleben, bevor ich sterbe. Ich möchte andere Kulturen genau unter die Lupe nehmen und lernen, wie es woanders abläuft. Deutschland hat natürlich viele Vorteile, das wissen wir alle. Dennoch zieht es mein Herz immer mehr weit weg von hier. Schon viele Jahre weiß ich, dass ich nicht in Deutschland alt werde. Bei diesem Gefühl war ich mir genauso sicher, wie als ich wusste, dass meine Beziehungen weder mit Basti noch Ean lange anhalten werden. Doch ob mein Gefühl wirklich stimmen wird, werde ich erst erfahren. Auch wo genau es mich hinführen wird, steht in den Sternen. Ja, Amerika liegt hoch oben im Kurs. Aber würde ich dort tatsächlich Wurzeln schlagen? Vielleicht ende ich auch in Indien, wer weiß das schon!

Aber der Wunsch danach, endlich eine richtige Heimat zu finden, bleibt. Manche von euch werden diesen Wunsch kennen und verstehen. Doch der Wunsch alleine reicht nicht aus! Man darf nicht zu viel darüber jammern, wie schön es doch wäre, wenn… Man muss auch dafür arbeiten! Das muss auch ich mir täglich selbst predigen. Die Welt schenkt dir nichts, wenn du nicht dafür arbeitest. Das ist leider die bittere Wahrheit. Immer wieder habe ich Tage, wo ich mehr jammere, als etwas tue. Es ist nicht immer einfach positiv zu denken und den Mumm zu haben, hart zu arbeiten und Dinge zu verändern. Manchmal, wenn ich hier schreibe, muss ich auch weinen, weil es mir sehr nahe geht.

Ich habe wirklich schon so viel erlebt, wovon die wenigsten die kompletten Details wissen. Doch was mich ermutigt, sind meine Träume und Wünsche.
Wie gerne würde ich zehn Wochen im Jahr am Strand und blauem, klaren Meer liegen und von Kellnern die Wünsche von den Lippen abgelesen bekommen. Wie gerne würde ich von aller Welt auf unglaublich ansehnliche und wichtige Events eingeladen werden, und alle warten gespannt auf meine Ankunft. Wie gerne würde ich meinem Kind in den vielen Wochen Ferien die Welt zeigen und verreisen. Wie gerne würde ich ihm all seine Wünsche erfüllen! Wie gerne hätte ich meinen Seelenverwandten an meiner Seite, mit dem ich absolut alles teilen könnte. Wie gerne würde ich eine romantische Ehe führen, wie im kitschigsten Liebesfilm der Welt. Wie gerne hätte ich absolut null gesundheitliche Probleme! Wie gerne hätte ich den schönsten Job der Welt, wo ich voller Leidenschaft mein ganzes Herz hineinstecken würde, ohne jemals darin Probleme zu bekommen. Wie gerne hätte ich keinen Geldmangel.

Doch all das sind nur meine Wünsche, für die ich hart arbeiten muss. Meine Realität sieht nun mal ganz anders aus. Wie gesagt, ich kämpfe und arbeite täglich mit mir selbst, damit ich all diese Dinge irgendwann erfüllen kann. Nie hat oder wird irgendjemand behaupten, dass das Leben einfach ist. Um es noch einmal zu betonen: Es sind die kleinen Dinge, für die es sich zu kämpfen lohnt!

Ich kann niemandem exakt ausdrücken, wie unbeschreiblich dankbar ich dafür bin, dass Henry ein Teil meines Lebens wurde. Noch nie in meinem Leben war ich innerlich so glücklich wie, wenn ich an ihn dachte, von ihm hörte oder las. Genau deshalb hänge ich auch so stark daran. Das alles ist eine Erfahrung, die jeder Mensch auf dieser Welt einmal machen sollte. So schön ist es! Natürlich hat diese ganze Liebelei auch viele Nachteile. Das würde ich niemals abstreiten. Ich wünsche mir von ganzem Herzen, an seiner Seite zu stehen und ein Teil von ihm zu werden, so wie er für mich. Das kann auch sehr belastend sein, weil dieser Wunsch vielleicht nie in Erfüllung gehen könnte. Ein persönliches Treffen wird auf jeden Fall irgendwann vorkommen, aber dass er sich in mich verliebt, wie ich mich in ihn, da steht die Chance fifty-fifty… Eine unerwiderte Liebe kann schmerzhafter sein, als jede körperliche Verletzung. Das weiß jeder, der sie schon einmal erlebt hat. Doch genau so kann sie einem das schönste Gefühl der Welt bringen.

Ich selbst habe es bisher nur selten gesehen, wie sich zwei Menschen wahrhaftig liebten. Verliebte gibt es überall, aber wahre Liebe nicht.

Vorteile der Liebe:
Glück und Freude! Liebe kann ein starkes Gefühl des Glücks und der Freude bringen. Die emotionale Verbundenheit mit einem anderen Menschen kann das Leben bereichern und erfüllen.
Unterstützung und Sicherheit! In liebevollen Beziehungen finden Menschen oft emotionale Unterstützung und ein Gefühl von Sicherheit. Das Wissen, dass jemand an deiner Seite ist, kann dazu beitragen, Stress und Unsicherheit zu reduzieren.

Selbstfindung! Liebe kann dazu beitragen, die eigene Persönlichkeit besser zu verstehen und zu entwickeln. Durch die Interaktion mit anderen Menschen lernen wir viel über uns selbst.
Gesundheitliche Vorteile! Liebe kann positive soziale Bindungen mit einer verbesserten emotionalen und körperlichen Gesundheit verbinden. Menschen in liebevollen Beziehungen neigen dazu, länger zu leben und eine bessere Lebensqualität zu haben.

Und genau so ergeht es mir… Habt ihr eine Ahnung davon, in was für einer beschissenen Lage ich mich befinde? All diese Dinge und Gefühle sind mir widerfahren und halten immer noch an. Auch nach zwei Jahren… Das kann wirklich erschreckend sein, aber gleichzeitig wunderschön. Ich fühlte mich in den Gedanken rund um Henry zuhause und glücklich.

Nachteile der Liebe:
Verletzlichkeit und Schmerz! Liebe bringt oft das Risiko von Verletzlichkeit und emotionalem Schmerz mit sich. Enttäuschungen, Trennungen oder der Verlust eines geliebten Menschen können intensiven Schmerz verursachen.
Abhängigkeit! In einigen Fällen kann Liebe zu übermäßiger Abhängigkeit führen, was dazu führen kann, dass Menschen ihre eigenen Bedürfnisse vernachlässigen oder ihre Unabhängigkeit verlieren.
Konflikte und Kompromisse! In Beziehungen gibt es oft Meinungsverschiedenheiten und Konflikte. Die Fähigkeit, Kompromisse einzugehen und Konflikte konstruktiv zu lösen, ist entscheidend für eine gesunde Beziehung.

Zeit und Energie! Liebe erfordert Zeit und Energie, um gepflegt und aufrechterhalten zu werden. Dies kann zu Herausforderungen führen, insbesondere wenn die Anforderungen des Lebens stressig sind.

Auch diese Dinge treffen voll zu. Die Liebe ist eben nicht einfach. Manchmal wünschte ich mir, dass all das niemals passiert wäre… Es hätte mir so viel Schmerz erspart.

Aber mein Gott, ich muss immer wieder zugeben, dass es auch so viel unfassbar Schönes mit sich brachte! Ehrlich, manchmal glaube ich, dass ich zwei verschiedene Persönlichkeiten habe. Eine, die absolut alles positiv und schön betrachtet, und eine, die überall nur das Schlechte daraus zieht. Es macht mich wahnsinnig! Aber wie Ed Sheeran mal in einem Lied erwähnte: „People fall in love in mysterious ways Maybe just the touch of a hand“. Ja, das stimmt.

Ohne Henry wäre ich niemals auf viele meiner Ideen gekommen.
Ich hätte niemals so viel trainiert, beziehungsweise hätte ich Sport niemals so ernst genommen.
Ich wäre vermutlich noch in einer unglücklichen Beziehung mit Ean. Spoiler: Wir verstehen uns blendend! Zwar mit Höhen und kleineren Tiefen, aber wichtig ist bloß, dass wir miteinander und nicht gegeneinander arbeiten.
Ich hätte das Gefühl dieser Liebe vielleicht erst viel später kennengelernt.
Ich wäre nicht meinen Interessen und Leidenschaften nachgegangen, wie zum Beispiel dem Schreiben.
Ich wäre höchstwahrscheinlich immer noch in dem dunklen Loch, wie ich es damals war.
Ich würde vermutlich längst nicht mehr auf dieser Welt sein.
Ich hätte so viele Schritte niemals gewagt, weil ich niemals alleine diesen Mut gefunden hätte.
Ich hätte mich niemals in dem amerikanischen Laden beworben oder nach deutlich Höherem gestrebt, wie ich es jetzt tue. In diesem amerikanischen Laden habe ich so viele schöne, wie auch schlechte Dinge erlebt. Doch all dieses Wissen nehme ich mit in die nächsten Jahre.

Wie oft stand ich immer wieder kurz davor, alles, wirklich alles abzubrechen. Aber es gab immer wieder Momente, die mich genau dort festhielten, wo ich gerade stand. Manche meiner Träume über Henry gingen in Erfüllung. Nicht genau auf diese Art, aber die Ähnlichkeit war erschreckend. Erinnert ihr euch an den Traum, als ich eine ältere Dame beriet und sie sich meine Kette mit dem Foto von Henry ansah? (In Kapitel 8 nachzulesen)
Nun, die besagte ältere Dame erschien leibhaftig im Laden. Ich wusste sofort, dass sie es war, weil sie der Frau aus meinem Traum sehr ähnlich sah. Und nein, ich sah sie zuvor noch niemals live! Gruselig war das! Ich beriet sie und insgesamt unterhielten wir uns volle drei Stunden. Was an diesem Tag auch nicht so schlimm war. Es war nicht viel zu tun, ich hatte den gewünschten Abstand zu meiner Kollegin und es kamen auch nur wenige Kunden. Sie erzählte mir von ihrem ganzen Leben. Sie erzählte mir eine Geschichte, die meiner sehr ähnelte. Ja, ihr könnt euch vorstellen, was das in mir auslöste. An diesem Tag war ich wieder an einem Punkt, wo ich das ganze Gedöns mit Henry hinter mir lassen und nach vorne blicken wollte. Doch sie ließ mich mit ihrer Geschichte weiterhin daran glauben. Sie berichtete, dass man sie dazu „drängte“, ein Buch über ihr Leben zu verfassen und es zu veröffentlichen. Der, der sie drängte, arbeitete in einem Verlag und versprach ihr, dass dieses Buch ein Hit werden würde. Lange sträubte sie sich dagegen, doch am Ende schrieb sie alles auf. Nach ihrer eigenen Aussage wurde es tatsächlich ein Erfolg. Ich habe wirklich keine Ahnung, wer diese Frau war und kenne auch nicht ihren Namen. Aber im Nachhinein hätte ich es gerne gewusst! Richtung Ende unseres Gesprächs predigte sie mir, dass ich meine Träume und Wünsche unbedingt erfüllen sollte, egal wie verrückt alles scheint. Sie bereute es, dieses Buch nicht viel eher geschrieben zu haben. Auch sie verliebte sich in jemanden, wo alles unmöglich erschien, dass ihr Wunsch sich je erfüllen würde.

Dieses Gespräch ist kein Witz. Ich fand es sogar sehr schade, dass wir es beenden mussten. Am Ende war ich wieder voller Mut, mein Vorhaben nicht aufzugeben. Irgendwann würde sich all die Arbeit auszahlen.

Was ihr nicht wisst: Zu der Zeit spielte ich mit dem Gedanken, meine Briefe in ein Buch zu verfassen. Immer wieder fiel mir auf, dass ich unglaublich viel zu erzählen hatte. Gutes, wie auch Schlechtes. Alles hing irgendwie mit Henry zusammen. Das Merkwürdigste aller Zufälle war, dass Henry mir schon in meiner Jugend einmal begegnete. Sagt euch der Film „Der Sternenwanderer“ etwas? Das mag jetzt wirklich extrem verrückt klingen, aber irgendetwas hatte dieser Film an sich, dass ich ihn furchtbar gerne ansah. Was es war, wusste ich nicht, weil dieser Film eigentlich echt scheiße war – meiner Meinung nach. Und ob ihr es glaubt oder nicht, Henry spielte dort mit! Das fiel mir allerdings erst sehr, sehr viele Jahre später auf. Nennt es einen glücklichen Zufall oder Dummheit, mir egal.

Ich war schon länger der Meinung, dass viele Menschen von meiner Geschichte hören sollten, um das Schlimmste zu verhindern oder das Beste hervorzurufen. All das könnte vielen Menschen auf dieser Welt helfen, so wie es mir half. Von meiner Vergangenheit, zu all diesen merkwürdigen Erlebnissen, bis hin zur möglichen Zukunft. Oft genug wollte ich in die Welt hinausbrüllen, wie sehr ich in Henry verliebt war und die ganzen schönen Dinge erzählen. Aber war meine Geschichte wirklich gut genug für ein Buch? Ich zweifelte an meinen Fähigkeiten, so etwas je zu vollbringen. Ja, ich konnte eigentlich schon immer gut schreiben, aber war es gut genug für ein Buch? Zwischendurch dachte ich an schlechte Zeiten, wo man mich als absolut unfähig betitelte. Also, war ich wirklich gut genug im Schreiben, um ein Buch zu verfassen?

Nach diesen Gedankengängen versuchte ich zwischendurch immer irgendwie damit anzufangen. Doch das war schwerer, als gedacht. Ich probierte verschiedene Schreibweisen aus. Ich-Form? Erzähler in der dritten Person? Briefform? Mit oder ohne Dialogen? Flashbacks und Flashforwards vielleicht? Welche passte davon am besten? Egal wie ich etwas aufschrieb, nichts davon gefiel mir wirklich. Es gab Tage, da schrieb ich es exakt wie ein Tagebuch auf, aber irgendwann vertüddelte ich mich und musste es doch umändern. Und dann kam der Punkt, an dem ich darauf einfach keine Lust mehr hatte und es bleiben lassen wollte. Es wurde mir einfach zu viel. Vielleicht waren meine Fähigkeiten wirklich zu schlecht und die Leute aus meiner Vergangenheit hatten recht…

Doch nach diesem Kundengespräch mit der älteren Dame… Wow! Und wieder bekam ich den nötigen Mut zugesprochen, so eine „Dummheit“ zu machen. Ich schreibe das Wort mit Absicht in Anführungszeichen. Auch hier gilt, es ist alles eine Sache der Perspektive! Vielleicht falle ich mit meinen Wünschen und Träumen auf die Schnauze, vielleicht aber auch nicht. Das kann keiner vorhersagen.

Letztendlich bestellte ich mir auch die Kette mit dem versteckten Foto von Henry. Ganz so einfach fiel die Wahl mit dem Foto allerdings nicht. Ich besaß Hunderte Fotos von ihm auf meinem Handy, und viele davon hatten für mich eine spezielle Bedeutung oder ich verband etwas mit ihnen. Etwa siebzig Prozent von diesen Fotos, da sah Henry genau so aus, wie aus meinen nächtlichen Träumen. Durch „Zufall“ sah ich nach einem Traum ein Foto, wo er exakt dieses Outfit trug und dann speicherte ich mir dieses Foto ab. Beinahe zu jedem Foto auf meinem Handy von ihm, kann ich etwas erzählen. Schon irgendwie krank… Ob das eine gute Entscheidung war, diese Kette zu bestellen? Ebenfalls eine Sache der Perspektive. Aber sie wurde am 09.08.2022 ein wertvoller Besitz für mich.

Wie gesagt, es gab immer wieder Höhen und Tiefen mit meinen Gefühlen und Gedanken und ihr könnt mir ruhig glauben, dass es mich irre machte. An einem Tag war ich eine absolute Frohnatur und dankbar für jede Kleinigkeit und am nächsten Tag verfluchte ich die ganze Welt und ich fühlte mich von allen weggestoßen, im Stich gelassen und absolut ungewollt. Ich denke, das kennt jeder von euch.
Noch ein Moment, der mich wieder an meine Träume und Wünsche glauben ließ, kam durch die Serie „The Sandman“ auf Netflix.
Am 05.08.2022 erschien sie, und bei ihr hatte ich dieses eine Gefühl, diesen Drang, dass ich sie mir unbedingt ansehen musste, sie würde etwas in mir auslösen. Ha, ja, hat sie. Kurz danach sah ich haufenweise Fan-erstellte Fotos auf Instagram und Facebook, die einen Zusammenhang mit Henry als Superman hatten.
Es gab eine Szene in der Serie, wo sich „Lucifer“ und „Dream“ bekämpften, mit Worten.

Lucifer sagte zum Beispiel: „Ich bin das Ende des Lebens, das ungeheure jüngste Gericht, das Dunkel, am Ende von allem.“.
Wo Dream im Anschluss zu Boden fiel und nicht mehr aufstehen konnte. Der Kampf wurde beinahe für beendet erklärt, denn wer, oder was könnte das Ende des Lebens überleben?
Doch dann erwiderte Dream: „Ich bin die Hoffnung.“
Und wie wir alle den Spruch kennen, die Hoffnung stirbt zuletzt. Womit Lucifer keine weitere Möglichkeit hatte, Dream aufzuhalten. Das Fan-erstellte Foto von Henry, im Zusammenhang mit dieser Serie, enthielt Lucifer und ihren Spruch über das Ende von allem. Und dann sah man Henry, als Superman, wo auch er häufig als die Hoffnung betitelt wurde. Ja, für mich stimmt es wahrhaftig. Er war meine Hoffnung.
Menschen bleiben nur am Leben, wenn sie Träume und Hoffnung haben. Auch das wurde in der Serie genannt. Ohne meine Träume und Hoffnung wäre ich schon längst nicht mehr am Leben. Das machte diese Serie so besonders für mich. Nennt mich ruhig irre…
Ach und so ganz nebenbei, auch dort gab es wieder einen Schauspieler, der ebenfalls bei the Witcher mitspielte. Also wieder eine kleine Verbindung, die zu ihm führte.

Solche „Zufälle“ und merkwürdige Ereignisse gab es im Laufe der Zeit immer wieder. Mal mehr, mal weniger. Ich denke es hing davon ab, wie offen ich für solche Dinge in der jeweiligen Situation war.
Wenn ich durch die Welt spazierte, nahm ich plötzlich uralte Plakate wahr, worauf Henry als Superman zu sehen war. Gefühlt jedes dritte Kind hieß Henry. Ständig sah ich Frauen, die Henrys Freundin Nathalie erstaunlich ähnlich sahen. Bei jedem Zoobesuch gab es mindestens zwei Personen, die ein Superman-Shirt trugen. Ständig sah ich Leute in Pullovern, mit einem Witcher-Aufdruck. In jedem Film oder einer Serie wurde Superman mindestens einmal erwähnt. Influencer auf Instagram kreierten Kuchen, mit Superman-Dekoration. Beim Zocken sah ich häufig Charaktere, die sich Geralt, Henry, Kal, Superman, Yennefer, Cirilla oder Ähnliches nannten.
Fuck, Alter! Er war wirklich überall und ständig anwesend! Vieles davon waren garantiert nur Zufälle, doch manches war wirklich unnormal passend in diesem Moment, dass ich es eher als Zeichen ansah. Ihr an meiner Stelle wärt auch verrückt geworden!

Irgendwann fand ich endlich die perfekte Schreibweise für mich. Welche, seht ihr hier. Doch lange zögerte ich mit dem Gedanken daraus ein Buch zu machen. Hatte ich genug zu erzählen, dass es für ein Buch ausreichte? Schlecht könnte ich nur vierzig Seiten veröffentlichen und das als Buch bezeichnen.
Wer Schriftsteller spielt, muss mit einem hohen Risiko rechnen. Mein Leben könnte ich mit dieser Geschichte definitiv nicht finanzieren. Ebenso müsste ich mich von meiner Privatsphäre verabschieden, da ich viel zu viele Dinge preisgeben würde. Auch hatte ich die Befürchtung, mein Wortschatz würde nicht ausreichen. Ich hätte häufiger lesen sollen… Und zusätzlich hatte ich fürchterliche Angst. Die Angst, dass es gar nicht, wie erhofft, so interessant für die Menschheit wäre. Was wäre, wenn das ein totaler Flop werden würde? Wenn die Mehrheit sagen würde, dass das totaler Schwachsinn ist. Natürlich sollte ich nicht zu viel auf die Meinung anderer geben. Aber wenn die negative Kritik deutlich überwog, hätte ich keinen Mut mehr, mein Vorhaben zu vollenden. Ach und, was wäre, wenn die Leute, die darin vorkommen, davon lesen? Ich glaubte, ich könnte damit ziemlichen Schaden anrichten. Vor allem im Bezug auf meine Familie. Zu dieser Zeit empfand ich mehr Hass als Liebe ihnen gegenüber. Wollte ich das denn wirklich, all die Menschen so sehr zu verletzen? In dem Moment war meine erste Reaktion: JA! Sie haben es verdient so verletzt zu werden, wie sie mich all die Jahre verletzten!
Auch gab es immer wieder Momente, wo ich hätte Ean massiv beleidigen und verletzen können. Andererseits, könnte ich auch viele Details auslassen. Ich wäre mein eigener Herr und entschied ganz alleine über den Inhalt. Manches musste ich allerdings erwähnen, da sie wichtig waren um zu verstehen, warum ich wie handelte und warum ich wie denke.

Fragen über Fragen… Zweifel, Hoffnung, Misstrauen, Freude, Glück, Liebe, Hass… So viele Dinge spielten eine Rolle. So viele Momente, Gefühle und Gedanken machten mich zu dem, was ich bin. Ich muss auch wirklich betonen, die Veränderung, die ich dank Henry gemacht habe, war so eine heftige Veränderung, die ich noch nie erlebt habe!
Wortwörtlich ließ Henry mich meine besten Seiten zeigen. Aber auch die schlechtesten – die mir allerdings auch oft durch schwere Zeiten halfen. Beispielsweise meine Seite, in der ich eiskalt sein kann, ein schwarzes Herz besaß, keinen Skrupel hatte und alles zerstörte, was mich an meinem Weg hinderte. Ja, auch solche Seiten können einem durchaus hilfreich sein! Aber größtenteils offenbarte ich meine schönsten Seiten. Wie unglaublich viel Liebe ich ausstrahlen konnte. Meine Leidenschaft zu vielen Hobbys, die ich vor langer Zeit aufgab. Meine Liebe zur Musik, die ich unglaublich viele Jahre nicht mehr spürte. Und die Dankbarkeit, zu allem und jedem!
Ich könnte euch so viele Dinge aufzählen. Eines ist aber sicher, alle meine Eigenschaften machen mich einzigartig. Jeder einzelne Mensch auf dieser Welt ist einzigartig und keinen gibt es ein zweites Mal. Das sollte jeder wissen!

Immer wenn ich davon erzähle, spüre ich neuen Mut. Von Anfang an beichtete ich diese Geschichte nur auserwählten Menschen, denen ich mein Leben anvertrauen würde. Später erzählte ich auch „Fremden“ davon, bekam natürlich aber nicht die Reaktion, die ich mir wünschte. Mit solchen Reaktionen sollte ich aber immer rechnen…
Ich muss mir immer wieder bewusst werden, was ich alles erreicht habe, in so kurzer Zeit. Auch was ich alles in meiner Vergangenheit erreichte, trotz schwerer Hindernisse. Es gibt viele Menschen auf dieser Welt, die sich von den kleinsten Dingen ausbremsen lassen und es nie wieder erneut versuchten. Ich habe mich nie unterkriegen lassen, egal was passierte. Und das ist es, was zählt. Immer wieder aufzustehen! Danach ist man immer stärker als vorher!

Monatelang lag der zweite Brief an Henry zuhause. Ich war mir wirklich unsicher, ob ich ihn abschicken sollte, obwohl ich es wollte. Aber wie gesagt, was erhoffte ich mir, wenn der erste Brief schon fehlschlug? Vielleicht sollte ich doch etwas anderes probieren, als einen zweiten Brief. Gut, ja, die Idee mit dem Buch… Aber so ganz ausgereift war sie noch nicht. An einem Buch zu arbeiten könnte viele Jahre dauern. Wollte ich wirklich viele Jahre damit verschwenden? Dann würde ich ja nur noch in der Vergangenheit schweben und mich an Dingen festhalten, wo ich längst hätte nach vorne schauen müssen. Vielleicht sendete ich doch einfach den Brief ab. Wieder so Richtung Weihnachten? Oh, wie romantisch war der Gedanke bitte, jedes Jahr zu Weihnachten so einen Brief zu senden? Super romantisch! Aber auch ein bisschen zu kitschig.
Hmmm… Henry ließ mich auch oft extrem kitschig werden. Genau so wie im Film. So etwas hatte ich auch noch nie! Vielleicht war ich auch einfach nur völlig verblendet und kindisch mit dieser ganzen Aktion. Ich musste mich eindeutig mehr auf meinen Job konzentrieren, als über Henry nachzudenken. Das sollte ich wirklich! Ich wollte nicht in einer ganz anderen Realität leben, nur weil ich verliebt war und jemanden kennenlernen wollte, der so weit entfernt war. Aber ich konnte selten anders, als mich in dieser Träumerei zu verstecken. Die gesunde Mischung aus beidem musste ich wirklich dringend finden.
Und einen konkreten Plan, wie ich weiter vorgehen wollte…

 

 

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